Es gibt keine illegalen Streiks, nur erfolgreiche!

Wir Arbeiter leiden unter den explodierenden Preisen für Nahrung, Miete und Energie. Streiks, die zu deutlich höheren Lohnabschlüssen oder Arbeitszeitverkürzungen führen, sind also zu begrüßen. Wir gratulieren allen Arbeiter’innen, die bereits legitime Lohnzuwächse erkämpft haben und solidarisieren uns mit ihnen.

Gleichzeitig leiden wir Arbeiter*innen auch unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung immer wieder unter direkter Ausbeutung durch die Bosse unter denen wir arbeiten müssen, unter Verschleppung der Lohnauszahlung, unter unfairen Verträgen oder manipulativem Verhalten. Das funktioniert aber nur, wenn wir uns nicht zusammen tun, sondern als einzelne unseren Bossen ausgeliefert sind. Deswegen müssen wir uns als eine Gemeinschaft der Lohnabhängigen begreifen, uns in unseren Kämpfen für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen koordinieren und gemeinsam und solidarisch für unsere Rechte kämpfen.

Diesen Kampf gestalten wir als Arbeiter*innen und lassen uns dabei nicht einschüchtern.

Der 1. Mai ist unser Tag. Er ist der Tag der Arbeiter*innen, an dem wir das Erreichte feiern und um für eine solidarische Gesellschaft der Zukunft zu kämpfen. Dazu rufen wir alle Arbeiter*innen der Region Stuttgart-Tübingen auf, gemeinsam mit uns in Tübingen um 10:30 Uhr am Europaplatz unsere Solidarität zu demonstrieren. Kommt in den Bereich der Freien Arbeiter’innen Union, den ihr an unseren schwarzroten FAU-Fahnen erkennt!

Am Nachmittag feiern wir dann auf dem 1. Mai Fest im Stadtteilzentrum Gasparitsch, wo für das leibliche Wohl gesorgt ist und wir mit dem Kasperletheater “Black Cat Strikes” eine Premiere für Jung und Alt begehen. Am Abend nehmen wir noch auf der Kundgebung auf dem Ostendplatz teil. Kommt zahlreich!

Broschüre Arbeitsrecht erschienen

Eine aktualisierte Broschüre zum Arbeitsrecht ist von der FAU erschienen. Darin geht es um grundlegende Arbeitsrechte wie bezahlten Urlaub, Mindestlohn und Lohnfortzahlung
im Krankheitsfall.

Gleichzeit werden in der Broschüre grundlegende Methoden vorgestellt, um Kolleg*innen auf Arbeitsbedingungen anzusprechen und gemeinsam für die Lösung von Problemen im Betrieb einzustehen. Wenn wir langfristig etwas an unseren Arbeitsbedingungen ändern wollen, können wir das nur gemeinsam mit unseren Kolleg*innen und mit einer Gewerkschaft im Rücken.

Es ist traurige Realität, dass die sowieso schon schlechten arbeitsrechtlichen gesetzlichen Mindeststandards häufig unterlaufen werden. Insbesondere bei Minijobs, Zeitarbeit und in bestimmten Branchen wie z.B. Gastronomie und Einzelhandel ist das der Fall.

An dieser Stelle ist es wichtig zu betonen, dass staatliche Gesetze eine Grundlage für die ungleiche Vermögensverteilung und gesellschaftlichen Hierarchien sind und nur sehr eingeschränkt zur Lösung des Problems beitragen können. Trotzdem ist es wichtig, dass wir gesetzliche Reglungen dort kennen und nutzen, wo sie für uns, als Arbeiter*innen von Vorteil sind. So soll die Broschüre euch beispielsweise das nötige Know-How an die Hand geben, um Lohn für unbezahlte Arbeitszeit eines früheren Jobs einzutreiben oder einen Umgang mit der eigenen Kündigung zu finden.

Diese Broschüre soll Mut machen, für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen – am besten gemeinsam. Wenn wir um unsere Rechte wissen ist es leichter sich für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen.

Du findest die Broschüre zum Download hier:

…oder in gedruckter Form bei unseren Treffen bzw. schreib uns einfach!

Hohe Abfindung für Mitglied erstritten

Unser Mitglied Felix hat gerichtlich eine Abfindung von der Firma VeloCarrier erstritten. Er war Ende 2022 von dem Unternehmen aus der Branche der Lieferdienste gekündigt worden, nachdem er sich zuvor im Betrieb gewerkschaftlich engagiert hatte. Er machte sich in der Firma stark für gute Arbeitsbedingungen und sorgte unter anderem dafür, dass den Radkurieren passende Winterarbeitskleidung zur Verfügung gestellt worden ist. Pünktliche Lohnzahlungen waren auch ein Thema.

Kundgebung vor VeloCarrier in Stuttgart November 2022

Als Felix gekündigt worden ist, organisierte die FAU Stuttgart Ende November 2022 eine Kundgebung vor dem Betrieb, um klar zu machen, dass VeloCarrier nicht ohne gewerkschaftliche Antwort eines unserer Mitglieder feuern kann. Gleichzeitig reichte Felix im Rahmen unserer Strategie eine Kündigungsschutzklage ein und wurde von unserem Kooperationsanwalt beraten. In der Güteverhandlung im Frühjahr 2023 wurde vom Arbeitsgericht eine Abfindung für Felix in Höhe eines mittleren, vierstelligen Betrages festgesetzt. Als die Firma auch diese Abfindung ablehnte, brachte der darauf folgende Gerichtstermin Ende 2023 keine Änderung: VeloCarrier muss zahlen.

In diesem Zusammenhang weisen wir auf die gleiche Situation der Kolleg*innen von der FAU Berlin hin, die von der gleichen Firma (EcoCarrier = VeloCarrier) hingehalten und dann entlassen worden sind. Mit einer Kampagne in Tübingen, wo der Firmensitz ist, haben wir solidarisch deren Kampf unterstützt. Auch diese Kolleg*innen konnten mit Hartnäckigkeit und der Gewerkschaft FAU ihre Rechte durchsetzen und ausstehende Löhne und Abfindungen mussten gezahlt werden.

Kundgebung for Firmensitz Velo-/EcoCarrier, Anfang 2023 wegen entlassenen Kolleg*innen in Stuttgart und Berlin
Kundgebung vor Firmensitz Velo-/EcoCarrier in Tübingen Anfang 2023

Unser Mitglied freut sich über die Abfindung – das Unternehmen ärgert sich über die teuren Kündigungen. #geldher!

Bangladesh: Textilarbeiter*innen fordern gerechten Mindestlohn!

Zehntausende Arbeiter*innen der Textilindustrie sind in Bangladesh in den Streik getreten, nachdem die Regierung den Mindestlohn erhöht hatte. Warum das denn, hört sich erst Mal doch gut an? Die Erhöhung reicht eben nicht aus, sich mit dem Nötigsten aufgrund der Inflation versorgen zu können. Die streikende Gewerkschaft GWTCU fordert 25.000 BDT (=210€) als Monatslohn. Der gesetzliche Mindestlohn sieht lediglich eine Erhöhung auf 8.000 BDT (=67€) vor. Da liegen Welten dazwischen! daher ruft unsere internationale Gewerkschaft ICL-ICT zu solidarischen Aktionen auf. Statt Billig-Billig-Black-Friday, gerechten Lohn für unsere Kolleg*innen in der Textilindustrie in Bangladesh und weltweit!

Mehr Infos

Das Garment Workers’ Trade Union Center (GWTUC), mit denen wir bereits seit Jahren in Kontakt stehen und auch in der Vergangenheit Arbeitskämpfe erfolgreich solidarisch begleitet haben, ruft nun dazu auf den Arbeitskampf zu globalisieren. Seit dem 14. ruft auch Verdi in Deutschland zur Solidarität auf.

In den letzten Wochen wurden (vorübergehend) hunderte Fabriken dicht gemacht, teilweise wegen der Streiks, teilweise weil Farbikbesitzer den Streiks zuvorkommen wollen. Die Streikenden werden regelmäßig von Cops angegriffen, häufig mit scharfer Munition. Mittlerweile patroulliert die para-militärische Border Guard Bangladesch (BGB) auf einigen Straßen. Bisher sind fünf Arbeiter*innen bei den Auseinandersetzungen ums Leben gekommen: Russel (von Cops erschossen), Emran (in einem Feuer einer Fabrik ums Leben gekommen), Anjuaran (von Cops erschossen), Name unbekannt (von einem Bus erfasst bei dem Versuch von Cops wegzurennen) und Jalal (von Cops erschossen).

Maßgebliche Profiteure von den ausbeuterischen Verhältnissen sind neben den Fabrikbesitzern auch die Einzelhandelsketten. Zu den Hauptabnehmern gehören Klamottenfirmen wie Adidas, H&M, Hugo Boss, Nike, Gap, Abercrombie & Fitch und lululemon, aber auch Discouterketten wie Lidl. Der Arbeitskampf kann international ausgeweitet werden, indem wir die Marken unter Druck setzen und sicherstellen, dass die Fabrikbesitzer und damit ihre Handelspartner den Arbeiter*innen mindestens 25.000 BDT zahlen!

Internationale Gewerkschaft ICL-CIT

Direkte Aktion, Zeitung der FAU

Global Mayday

Alle fehlenden Löhne und dazu Abfindungen erkämpft!

Die FAU Stuttgart feiert den erfolgreichen Abschluss der VeloCARRIER-Kampagne. Nach sieben Monaten voller Gerichtsverhandlungen, Demonstrationen, Pressearbeit und Selbstorganisation einigten sich die von einer Massenentlassung betroffenen Arbeiter:innen der ecoCARRIER AG/veloCARRIER GmbH außergerichtlich auf die Zahlung aller ausstehenden Löhne und zusätzlicher Abfindungszahlungen. Mit zwei Demonstrationen hatte die Stuttgarter Gewerkscharft der FAU die Kolleginnen und Kollegen aus Berlin bei ihrem Arbeitskampf unterstützt, denn der Firmensitz dieser Firma befindet sich in Tübingen.

Am Mittwoch, den 21.06., war es soweit. In den Räumlichkeiten der Freien Arbeiter:innen Union (FAU) Berlin einigten sich die Verhandlungsführerin der FAU mit Geschäftsführer Raimund Rassillier, auf Abfindungszahlungen von etwa einem Monatslohn pro Arbeiter*in und die Zahlung der ausstehenden Löhne.

Bis Dezember hatten die Fahrer:innen unter anderem Gemüsekisten für REWE und andere Unternehmen ausgeliefert. Die Arbeitsbedingungen wurden trotz gegenteiliger Versprechen zunehmend schlechter und gefährlicher, so wurden die Fahrräder nicht gewartet, die Löhne nicht regelmäßig oder falsch ausgezahlt, die Schichtplanung spontan geändert. Als Grund benannte ecoCARRIER AG/veloCARRIER GmbH in der Regel zufällige Fehler und Ausnahmen, die zeitnah behoben werden sollten. Die Standortleitung Berlin kündigte aufgrund der unüberwindbar schlechten Arbeitsbedingungen und ihrer eigenen Überlastung. Kurz nachdem die Beschäftigten eine Betriebsratswahl begonnen hatten, reagierte Rassillier mit der Ankündigung der Schließung des Berliner Standorts. Die Kontaktaufnahmen einzelner Arbeiter:innen ignorierte das Unternehmen konsequent, so auch gemeinsam formulierte Briefe. Die ersten zehn Gütetermine vor dem Arbeitsgericht wurden von seiten der ecoCARRIER AG/velo CARRIER GmbH kurzfristig verschoben. Trotz dieser Verzögerungstaktik hielten die Arbeiter:innen an ihrem Anliegen fest, gründeten die Betriebsgruppe ecoCARRIER innerhalb der FAU und organisierten unter anderem eine Fahrraddemo zu einem der Arbeitsorte sowie eine Demonstration vor REWE in Neukölln.

„Zu jedem Gerichtstermin traten wir als Gruppe auf. So konnten wir zunächst die Aufnahme außergerichtlicher Verhandlungen erwirken und im Weiteren den Druck aufrechterhalten, um die Verhandlungen zu einem Erfolg zu führen.”

Helen W, Fahrerin und Teil der FAU-Betriebsgruppe.

Die außergerichtliche Einigung ist nicht der einzige Erfolg: So standen die entlassenen Arbeiter:innen über sieben Monate zusammen und traten solidarisch füreinander ein. Wissen über Arbeitsrecht und den Ablauf einer Kündigungsschutzklage wurde gesammelt. Dieser Prozess stärkte ihr Bewußtsein als Arbeiter*innern und gemeinsam kämpfende Kolleg*innen. Mitglieder der FAU traten wiederholt als Beistand in Güteverhandlungen auf und wurden vom Gericht als solche anerkannt. Die verschiedenen Presseberichte über diesen Kampf gegen Entlassungen und schlechte Behandlung erhöhten die Aufmerksamkeit für Missstände in der Branche.

„Dieser Sieg ist ein Beweis dafür, dass ungerechtfertigte Entlassungen und schlechte Arbeitsbedingungen nichts sind, das Arbeiter:innen hinnehmen und ertragen müssen. Wenn wir uns als Arbeiter:innen organisieren und uns wehren, sind wir schwer zu besiegen. Dieses Wissen können wir in zukünftige Arbeitsverhältnisse mitnehmen.”

Anna B, Fahrerin und Teil der FAU-Betriebsgruppe.

Auch die FAU Stuttgart wertet den Abschluss der Verhandlungen als Erfolg. Die Einigung zwischen der Gewerkschaft und dem Geschäftsführer Rassillier erfolgte in der Woche nach der Demonstration der FAU in Tübingen.

Die Kolleg*innen aus Berlin gehen davon, dass der Druck durch die Demonstration in Tübingen definitiv dazu beigetragen hat, ein so gutes Ergebnis zu erzielen. Die Sektion Tübingen-Reutlingen der FAU Stuttgart befindet sich im Aufbau und soll in Zukunft zur Gründung einer eigenständigen, lokalen Gewerkschaft führen. Für sie war es die erste Kampagne, die sie durchgeführt haben.

„Wir sind sehr glücklich, direkt solch einen Erfolg feiern zu können. Das Ergebnis zeigt die Wirkmacht der Freie Arbeiter*innen Union im besonderen und kollektiver Arbeitskämpfe im allgemeinen. Wir laden alle Arbeiterinnen und Arbeiter ein der FAU beizutreten!”

Christoph F, aktiver Gewerkschafter, FAU Sektion Tübingen

    Unser 1. Mai auf der Straße

    Am internationalen Kampftag unserer Klasse gehen weltweit Arbeiter*innen auf die Straßen und fordern ihre Rechte und Verbesserungen auf der Arbeit ein. Es ist auch ein Tag an dem auch größere politische Forderungen gestellt werden. Die FAU Stuttgart war daher auch auf der Straße.

    Wir treten seit vielen Jahren für eine Verkürzung der Arbeitszeit für alle ein und so war auch an diesem 1. Mai unser Transparent mit der Forderung nach einer 30-Stunden Wochen zu sehen. Wir trafen uns am Vormittag in Stuttgart, um gemeinsam nach Tübingen zu fahren. Das war neu für uns an einem ersten Mai! Dort unterstützten wir ab 10 Uhr unsere dortigen Kolleg*innen auf der Demo und mit einem Infostand. Während Freund*innen uns auf der Stuttgarter Demo vermissten, war die Freude um unseren Support und Erfolg in Tübingen groß. Ein durchgehend lautstarker Block mit zwei gut sichtbaren Transparenten und unseren Fahnen fast am Ende der Demo zog große Aufmerksamkeit an und weckte Interesse, weil viele Menschen uns noch bis zum Mittag immer wieder ansprachen. Unsere kostenlose 1. Mai Zeitung wurde daher zu hunderten an Interessierte Passant*innen und Demoteilnehmer*innen verteilt und war schnell vergriffen bevor die Demo zu Ende war.

    Um 13 Uhr ging es wieder gemeinsam zurück, um zum Beginn des Straßenfestes des Stadtteilzentrums Gasparitsch im Stuttgarter Osten zu sein. Dort halfen wieder etliche Kolleg*innen von uns aus in vielen freiwilligen Arbeitsdiensten. Einige spendeten Salate und Kuchen für die kulinarische Versorgung, die wiederum gegen Spende also kleines Geld an die vielfältigen Besucher*innen ausgegeben wurden. Die Linsen und Spätzle (optional mit Saidawürschdle) am Abendessen war dabei das sicher gesetzte schwäbische Highlight. Aber vor diesem leckeren Abendessen drehten wir auch in Stuttgart nochmal auf:

    In einem sehr gut besuchten Kurzvortrag stellten wir unsere Gewerkschaft mit praktischen Beispielen vor. Danach ging es um kurz vor 17 Uhr vom Stadteilzentrum in einer kurzen, schnellen aber auch lauten und sichtbaren Demo zum Ostendplatz. Dort hielt ein Kollege von uns eine der vier Reden, die mit jeweils etwa fünf Minuten nicht allzu lang waren und nochmals für gute Stimmung unter den Teilnehmerinnen sorgte. Auch unser Kollege bekam mehrmals zustimmenden Zwischenapplaus, auch als er am Ende seiner Rede erklärte: “Denn einen Finger können sie brechen, aber fünf Finger sind ne Faust!” und die Anwesenden aufforderte in eine Gewerkschaft einzutreten, am besten natürlich bei uns, der FAU Stuttgart!

    Riders unite!

    Gestern protestierten wir gegen die Massenentlassungen bei Velo-/EcoCarrier in Berlin. Vor dem Firmensitz der sich in der Tübinger Eisenbahnstraße befindet, versammelten sich knapp 20 Teilnehmer*innen. Mit Unterstützung der FAU Stuttgart bekundeten Tübinger Kolleg*nnen ihre Solidarität mit den entlassenen Fahrradkurieren in Berlin. Gegen Massenentlassungen, für gute Arbeitsverhältnisse! Trotz etwas miesem Wetter, war die Stimmung sehr gut, während der Demo wurde sogar der Smashhit “Solidarity Forever” gesungen und der Aufbau einer FAU in Tübingen kann einen ersten tollen Erfolg verbuchen!

    FAU Berlin, Infos hier:

    https://www.facebook.com/events/533006238899267/

    Velocarrier, once again!

    Die Freie Arbeiter*innen Union Aufbau Tübingen ruft zur Demonstration gegen die Massenentlassungen von Kolleginnen bei VeloCARRIER in Berlin auf. Die Entlassungen, die ohne Vorankündigung oder Konsultation der betroffenen Mitarbeiterinnen erfolgten, haben die Gewerkschaft zutiefst empört. Aus Solidarität mit den entlassenen Kolleginnen in Berlin und als Zeichen des Protests gegen die brutale Geschäftspraxis von VeloCARRIER demonstrieren wir am 23. Februar um 17 Uhr. Unsere Demo beginnt bei der Firmenzentrale von VeloCARRIER, in der Eisenbahnstraße 138, von dort ziehen wir zum Sternplatz.
    Die FAU Aufbau Tübingen ruft alle Arbeiterinnen in der Region auf, sich der Demonstration anzuschließen und gemeinsam für ihre Rechte und ihre Würde zu kämpfen. Die Gewerkschaft setzt sich für eine gerechte und solidarische Arbeitswelt ein, in der alle Arbeiterinnen respektiert und geschätzt werden.

    Felix ist nicht alleine!

    Am vergangenem Samstag waren knapp 35 Leute auf unserer Kundgebung vor der Firma VeloCarrier in Stuttgart. Diese hat unseren aktiven Gewerkschafter, FAU Mitglied und Kollegen Felix gefeuert . Die Teilnehmer*innen zeigten sich solidarisch und forderten: Stellt Felix wieder ein! Wir verteilten Flugblätter und sprachen mit den bei dieser Firma arbeitenden Kolleg*innen wie schon ein paar Tage zuvor. Die Rückmeldungen war sehr gut. Wir hielten mehrere Male unsere Rede zum Thema, welche sich in etwa mit dem Flugblatt deckt und ein Kollege richtete noch eine solidarische Grußbotschaft an die FAU Dresden und den kämpfenden Kolleg*innen bei Flink aus, ein weiterer Lieferdienst, der Arbeitsrechte mit Füßen tritt. Wir wehren uns, Riders unite!

    Hier ein paar Eindrücke von der Kundgebung: