Filmvorführung: Die Angst wegschmeißen

Seit 2008 ist Norditalien Schauplatz ungewöhnlicher Ereignisse. Unternehmen, Politik und Medien nutzen den Kriseneinbruch, um die ohnehin schon bröckelnden Arbeiter_innenrechte weiter auszuhöhlen; auf der anderen Seite formiert sich jedoch gerade am untersten Ende der Lohnskala ein lebendiger und schlagkräftiger Widerstand.  Ausgerechnet migrantischen Arbeiter_innen in der Logistikbranche gelingt es, sich durch solidarische und effektive Organisierung aus ihrer Isolation und ihren erniedrigenden Arbeitsverhältnissen herauszukämpfen. Wir zeigen den Film »Die Angst wegschmeißen«, der die migrantischen Kämpfe in der norditalienischen Logistik behandelt, am 28. September im Demokratischen Zentrum (DemoZ) in Ludwigsburg um 19:30, nachdem wir den Film letztes Jahr im Stadtteilzentrum Gasparitsch zeigten.

Bericht von den Solidaritätsaktionen gegen das »Loi Macron«

Demonstranten in einem Halbkreis

In Frankreich versucht Präsident Macron einige Reformen durchzusetzen, die zu einer massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen der Lohnabhängigen führen werden. Dagegen regt sich Widerstand: Für den 12. September wurde zu einem ersten landesweiten Aktionstag aufgerufen. Dazu riefen neben der anarcho-syndikalistischen CNT-F auch die größte Gewerkschaft CGT und andere Basisgewerkschaften wie SUD Solidaires auf. Obwohl die Funktionäre der anderen beiden großen Gewerkschaften FO und CFDT nicht zum Streik aufriefen, beteiligten sich dennoch auch viele ihrer Mitglieder an den Protesten, an denen Hunderttausende teilnahmen. Die FAU Stuttgart beschloss im Juli in Abstimmung mit Aktiven der CNT-F den Aktionstag solidarisch zu unterstützen.

So sprach bereits am 9. September Jules Latsague von der CNT-F Strasbourg im Demokratischen Zentrum Ludwigsburg über die Reformen und den Widerstand dagegen. An den Vortrag schloss sich eine Fragerunde an, bei der Jules Rede und Antwort stand.

Am 12. September fanden nicht nur in ganz Frankreich Streiks und Demonstrationen gegen die geplanten Reformen des Arbeitsrechts der Regierung Macron statt. Auch in Stuttgart protestierten rund ein Dutzend bei einer Kundgebung, zu der die FAU Stuttgart aufrief. Mit zweisprachigen Schildern, einem Transparent sowie Flyern machten wir unsere Solidarität mit den kämpfenden KollegInnen in Frankreich auch in der Stuttgarter Innenstadt sichtbar. In den Reden wurden die geplanten Reformen und ihren negativen Auswirkungen für die Beschäftigten in Frankreich sowie die Parallelen zu den Reformen der sogenannten Agenda 2010 in Deutschland thematisiert und zu basisgewerkschaftlicher Organisierung und solidarischem Handeln aufgerufen. Mehrere Gespräche mit interessierten PassantInnen ergaben sich dadurch und gerade PassantInnen aus Frankreich zeigten sich erfreut, dass auch in Deutschland Leute solidarisch mit dem Kampf gegen die Reformen sind.

Im Anschluss an die Kundgebung zogen die Teilnehmenden als kleiner Demonstrationszug durch die Königsstraße und bogen dann ab Richtung Berliner Platz zum Institut francais. Dort übermittelte eine Delegation der FAU Stuttgart einen Protestbrief an das französische Konsulat. Unter den Pavillons vor der Liederhalle wurde die Solidaritätsaktion nach einer kurzen Abschlussrede gemeinsam beendet.

Parallel dazu war schon am Nachmittag eine Delegation der FAU Stuttgart bei der Demonstration in Strasbourg, an welcher sich insgesamt 3000 KollegInnen beteiligten. Zusammen mit den befreundeten GewerkschafterInnen der CNT-F Strasbourg beteiligten sie sich an der Demonstration. Das am Ende der Demonstration auf dem zentralen Place Kléber auf französisch gehaltene Grußwort der FAU Stuttgart stellte dann die einzige Rede auf dieser Demonstration dar. Der Redebeitrag stieß auf positives Feedback unter den DemonstrantInnen und es ergaben sich noch einige Gespräche, bevor die Delegation den Heimweg antrat.

Vortrag zur aktuellen Lage in Frankreich

Jules Latsague von der CNT Strasbourg wird in seinem Vortrag eingehen auf die Reformen des Arbeitsrechts zur Ungunsten der französischen Arbeiterklasse in der jüngeren Vergangenheit (Loi el Khomri) und der Gegenwart (Loi Macron) sowie den Widerstand dagegen eingehen, mit einem Schwerpunkt auf die CNT und das breite Bündnis FrontSocial eingehen. Behandelt wird auch der antikapitalistische Widerstand in Zeiten des Notstands und der Aktions- und Streiktag am 12. September, zu dem die FAU Stuttgart abends eine Kundgebung durchführt.

Der Vortrag wird auf Englisch sein aber eine deutsche Übersetzung beinhalten.

Samstag 9. September 14:30
Demokratisches Zentrum Ludwigsburg
Wilhelmstr. 45/1 Ludwigsburg 71638 Ludwigsburg
Freier Eintritt!

Solidarität mit den kämpfenden KollegInnen in Frankreich

Gegen starken gewerkschaftlichen und gesellschaftlichen Widerstand wurde im Sommer 2016 in Frankreich das neue Arbeitsgesetz verabschiedet. Dies bedeutete für Beschäftigte/ArbeiterInnen vor allem eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit sowie die Aufweichung des Kündigungsschutzes. Der neue Staatspräsident Macron und seine Regierung möchte nun eine weitere „Reform“ der Arbeitsgesetzgebung durchsetzen. Auf die Beschäftigten/ArbeiterInnen in Frankreich werden dadurch zusätzliche Nachteile zukommen: Unter anderem eine weitere Lockerung des Kündigungsschutzes, die Aushebelung gewerkschaftlicher Rechte sowie die Zurückdrängung von Gesundheits- und Umweltschutz am Arbeitsplatz. Ähnlich wie die sogenannte Agenda 2010 unter sozialdemokratisch-grüner Regierung in Deutschland soll mit der neuen Arbeitsgesetzgebung 2016/2017 auch in Frankreich die Lage der arbeitenden Bevölkerung verschlechtert und erkämpfte Rechte abgebaut werden, damit Unternehmen ihre Gewinne weiter steigern können.

Die Gesetzesänderungen sollen schon zum 20. September 2017 in Kraft treten. Gewerkschaften und soziale Bewegungen in Frankreich wollen diese Verschlechterung der Arbeitsbedingungen verhindern und rufen zu einem landesweiten Protesttag auf: Am 12. September 2017 soll durch zahlreiche Protest- und Streikaktionen die Einführung der neuen Arbeitsgesetzreform verhindert werden.

Um unsere Solidarität mit der arbeitenden Bevölkerung zu zeigen und den Protest über die Landesgrenzen Frankreichs hinaus zu tragen, findet am 12. September auch in Stuttgart eine Kundgebung gegen die neue Arbeitsgesetzreform in Frankreich statt. Hier soll klar gemacht werden, dass unabhängig von Ort oder Staat eine Verschlechterung der Arbeits- und Lebensbedingungen durch staatliche Reformen nicht hingenommen wird.

Kommt am 12. September um 19 Uhr zur Kundgebung in der Königstraße / Ecke Rotebühlplatz (vor der Internationalen Apotheke).

Grenzenlose Solidarität mit den kämpfenden KollegInnen in Frankreich
Gegen die Reform des Arbeitsgesetzes
Für eine Welt ohne Ausbeutung

© OpenStreetMap contributors

Auf die Straße gegen Rechts!

Die FAU Stuttgart ruft auf, sich an der Demonstration von Stuttgart gegen Rechts  am 23. September gegen die AfD zu beteiligen.

Der Aufruf von Stuttgart gegen Rechts:

Im Herbst 2017 wird ein neuer Bundestag gewählt. Zu befürchten ist: Im neuen Parlament wird mit der selbsternannten „Alternative für Deutschland“ das erste Mal eine explizit rechtspopulistische Kraft vertreten sein. Den Sprung über die 5-Prozent-Hürde verdankt die Partei ihrer Rolle als Sprachrohr des gesellschaftlichen Rechtsrucks der vergangenen Jahre.
Statt echte Lösungen für berechtigte Ängste und Sorgen der Menschen anzubieten, kanalisieren AfD und Co. diese in Wut gegen Menschen, die selbst nur Verlierer*innen der gesellschaftlichen Verhältnisse sind: Geflüchtete, wirtschaftlich Schwache, ohnehin Unterdrückte und Minderheiten. So wird ein gesellschaftliches Klima geschaffen, in dem rechte Denkweisen wieder Konjunktur haben.
Die offen rassistische Hetze der AfD ist dabei nur die reaktionäre Spitze eines Eisbergs, der bis in weite Teile der Gesellschaft hineinreicht und auch vor Parteigrenzen keinen Halt macht. Ob Asylgesetzverschärfung oder „Nafri“-Debatte: Immer wieder wird das, was von Rechtsaußen eingefordert wird, letztlich realpolitisch umgesetzt.
Am 23. September 2017, einen Tag vor der Wahl, werden wir auf Stuttgarts Straßen zeigen, dass wir den gesellschaftlichen Rechtsruck nicht unwidersprochen hinnehmen. Spaltung und rechte Hetze sind keine Lösung für soziale Probleme – im Gegenteil. Nur gemeinsam können wir ein solidarisches Miteinander gestalten und so den plumpen Phrasen von Rechts etwas entgegen setzen.

Bericht vom 2. Syndikatsausflug 2017

An einem sonnigen Samstagmittag trafen sich einige Mitglieder und Freunde der FAU Stuttgart trotz schlechter Wetterprognose zu einer gemeinsamen Wanderung. Gemeinsam fuhr man mit der U15 vorbei an so einigen Prachtvillen nach Geroksruhe, wo man direkt die gute Aussicht genießen konnte. Anschließend zog man gemeinsam los. Die Strecke führte durch den Buchwald hinab. Vorbei am Stuttgarter Fernmeldeturm und Sportplätzen ging es durch Waldwege bergab. Gelegenheit zur Stärkung der Wandernden bot das Waldheim Raichberg, das sich in direkter Nachbarschaft zum sozialistischen Waldheim Gaisburg befindet, das leider nach Renovierungsarbeiten noch auf die Konzession warten muss und daher geschlossen war. Ein historisch-versierter Kollege klärte die Mitglieder über den Ursprung der Stuttgarter Waldheime in der Arbeiterbewegung und ihre heutige Funktion auf.
Beim folgenden Abstieg über die Stäffele in den Herzen des Stuttgarter Ostens wurden von einigen Teilnehmenden lauthals Arbeiterlieder angestimmt, darunter Die Arbeiter von Wien und Wir sind des Geyers schwarzer Haufen. Gemeinsam zogen die Teilnehmer zum Stadtteilfest Lange-Ost-Nacht, wo auch das Selbstverwaltete Stadtteilzentrum Gasparitsch mit einem Stand vertreten war. An dem Infostand wurde neben Informationsmaterialien Interessierten auch die Möglichkeit gegeben an einer Tafel ihre Wünsche an das Gasparitsch und den Stadtteil Ost zu stellen. Bei Bratwurst, Daal, Bier und Limonade klang dann der Ausflug noch bei einigen interessanten Gesprächen aus.

Bericht vom Infostand beim Mut gegen Rechts Festival

Seit 3 Jahren beteiligt sich die FAU Stuttgart mit einem Infostand beim Mut gegen Rechts in Ludwigsburg, so auch dieses Jahr. Nach einer antifaschistischen Demonstration durch die Innenstadt war auf der Bühne von Hip-Hop (Chaoze One) über Ska (Spicy Roots und Panajah) und Punk (Xylospongium) bis zu schwäbischer Comedy (Körpa Klauz) für jeden was dabei. Dazu gab es eine große Kuchenauswahl, besonders leckere Falafel und Getränke zu sozialverträglichen Preisen. Die FAU bot an ihrem Infostand syndikalistische Broschüren, Flugblätter und Zeitungen an. Einige Besucher nutzten außerdem die Gelegenheit sich beim Newsletter einzuschreiben. Ein besonderer Dank geht außerdem an die Organisatoren des Festivals, die dieses tolle Event in Ludwigsburg Jahr für Jahr auf die Beine stellen.

Bericht vom FAU Kongress 2017

Am Pfingstwochenende fand in Hannover der 41. Bundeskongress der FAU statt. Daran nahmen etwa 100 Kollegen, darunter auch zwei Delegierte der FAU Stuttgart sowie Gäste befreundeter Organisationen aus dem In- und Ausland teil. Die hohe Teilnehmerzahl ist sehr erfreulich und ohne Zweifel wurden wichtige Weichen für die nächsten Jahre gestellt.

Auf dem Bundeskongress werden alle Beschlüsse unserer föderativen Struktur auf Bundesebene gefasst. Über die Entscheidungen wird dabei in der Basis, also in den jeweiligen Syndikaten vor Ort, abgestimmt.

Mit einer effektiven Durchführung dank der Struktur des Kongresses, einer guten Vorbereitung sowie der verantwortungsvoll erledigten Arbeit der mit Aufgaben betreuten Kollegen, konnten die Formalitäten wie z.B. Anträge, Entlastungen und Neuwahlen an weniger als zwei Vormittagen schnell erledigt werden. Damit war genügend Zeit, um in Arbeitsgruppen neue Ideen und Möglichkeiten in verschiedenen Bereichen auszuloten. Darunter war z.B. die Arbeit auf internationaler Ebene oder Organisierung von Kollegen bestimmter Branchen, Verknüpfung gewerkschaftlicher Konflikte mit Stadtteilkämpfen, Sozialberatung oder gewerkschaftliche Fortbildung für Mitglieder im Allgemeinen.

Bericht vom 1. Mai 2017

Nachdem bereits im Vorfeld des 1. Mai über 1000 Flyer, die zur Teilnahme an den Aktivitäten am 1. Mai aufriefen, und einige hundert Sonderausgaben der Direkten Aktion verteilt wurden, nahm die FAU Stuttgart mit eigenem Transparent, Fahnen und Schildern an den beiden Demonstrationen zum 1. Mai teil.

Die FAU hatte bundesweit zum 1. Mai unter der Parole Der Arbeitskampf kennt keine Grenzen! aufgerufen und in 7 verschiedenen Sprachen unter die Leute gebracht. Dabei wurde der Nationalismus der Rechtspopulisten kritisiert und deren Konzept von einem Europa der Vaterländer die Perspektive einer internationalen Vernetzung der Lohnabhängigen entgegengestellt. Zudem wurde die Ausbeutung migrantischer, insbesondere geflüchteter, Lohnabhängiger thematisiert. Erfreulich war bei der Kampagne, dass sich auch Anarchosyndikalisten aus Griechenland von der Gewerkschaft ΕΣΕ an der Kampagne beteiligten. Die FAU Stuttgart rief in Anlehnung an das bundesweite Motto unter der Parole »Solidarität statt Spaltung – Lohnarbeit abschaffen« auf deutsch und spanisch zum 1. Mai auf.

Bei der Gewerkschaftsdemonstration, die um 10 Uhr auf dem Marienplatz startete, lief der Block der FAU vor den Kolleginnen und Kollegen der IG Metall von Daimler Untertürkheim im hinteren Teil des Demonstrationszuges. Über die gesamte Dauer der Demonstration hinweg schafften wir es mit Parolen und dem Singen des Arbeiterlieds Auf die Barrikaden für eine kämpferische und dem Tag angemessene Stimmung zu sorgen. Mit der frisch erdachten Parole »Keine Sklaven, keine Knechte – Gleiche Arbeit, gleiche Rechte« nahmen wir außerdem Bezug auf das Motto unseres Aufrufs zur Maidemonstration. Besonders gefreut hat uns außerdem, dass etwa zur Hälfte der Demonstration eine Sambagruppe hinter uns einreihte und mit Trommeln und Parolen die Stimmung anhob.

Nachdem die Gewerkschaftsdemonstration mit einigen Tausend Teilnehmern zu Ende ging, zogen wir zur Auftaktkundgebung der Revolutionären 1. Mai Demo. Als erster Redner sprach ein Vertreter der FAU Stuttgart, der in Anlehnung an die Kampagne die Trennung durch die Herrschenden in inländische und ausländische Arbeitskräfte, kritisierte. Weiterhin hob er die Notwendigkeit hervor sich gewerkschaftlich zu organisieren. Auf der Revolutionären Demonstration gab es unter anderem noch Reden zu den Themen Selbstorganisation, Arbeitszeitverkürzung, Industrie 4.0 und Verdrängung von Mietern. Kurz nachdem die Demonstration mit einigen hundert Teilnehmenden los lief und auf der Höhe des Schillerplatzes in die Nähe der DGB-Kundgebung kam, wo die Demonstranten ihre Kolleginnen und Kollegen dort grüßen wollten, stoppte die Polizei unter fadenscheinigen Begründungen (zu große Transparente) die Demonstration und griff Teilnehmer an. Nach einer ¼ Stunde ließ die Polizei die Demonstration dann trotzdem weiter laufen.

Bei der Revolutionären Demonstration lief die FAU gemeinsam mit weit über 100 anderen Antiautoritären als Block hinter dem Lautsprecherwagen, der vor allem durch die große Anzahl an schwarz-roten Fahnen und durch lautstarke klassenkämpferische, antikapitalistische und antinationalistische Parolen hervor stach. Während des gesamten Tags wurden von Mitgliedern rund 500 Sonderausgaben der Direkten Aktion und dutzende Flyer an die Teilnehmer der Demonstrationen, der DGB-Kundgebung und an Passanten verteilt. Erfreulich war, dass einige Leute die Direkte Aktion bereits (teilweise seit über 20 Jahren) kannten und schätzten. Außerdem war es schön, dass Kontakte zu einigen Interessierten, darunte einige EU-Migranten, aufgebaut oder vertieft werden konnten.

Foto vom Stadtteilzentrum Gasparitsch

Nach dem Abschluss der Demonstration am Erwin-Schoettle-Platz zogen die Mitglieder der FAU gemeinsam mit anderen Teilnehmern in das Stadtteilzentrum Gasparitsch wo es kühle Getränke, Kuchen, Fingerfood und Spätzle mit Gulasch/Linsen gab. Um 16 Uhr 30 stellte sich die FAU Stuttgart mit einem bebilderten Vortrag vor rund 30 Zuhörern vor und stand Rede und Antwort und bot an einem Infostand Broschüren zu anarchosyndikalistischer Theorie und zu Arbeitsrecht gegen Spende an. Nach dem Ablauf des Programms, das unter anderem Kinderschminken, einen Vortrag über das Gasparitsch und einem Stadtteilspaziergang beinhaltete, gab es am Abend noch einen Höhepunkt mit dem Gmünder Liedermacher Felix Schurr, der neben schwäbischen Liedern auch einige irische/englische Arbeiterlieder im Gepäck hatte, die zum mitsingen einluden.

Trotz miesem Wetter war der 1. Mai in Stuttgart ein Erfolg. Wir haben mit unseren Flugblättern und Zeitungen viele hundert Leute erreichen können und konnten so erfolgreich an die letztjährigen Aktivitäten anknüpfen und in Details deutlich verbessern.

4. Anarchistische Buchmesse

Am Wochenende findet in Mannheim die vierte anarchistische Buchmesse statt. Dabei finden von Freitag bis Sonntag verschiedene Veranstaltungen zu Rojava, Feminismus und anderen aktuellen Themen statt. Dabei besteht die Möglichkeit in Mannheim im Jugendkulturzentrum FORUM, in dem auch die Buchmesse stattfindet. Das Jugendkulturzentrum FORUM befindet sich in der Neckarpromenade 46 in Mannheim. Es wird interessant.